Kino-Workshop im Instituto Cervantes Frankfurt

Kino-Workshop im Instituto Cervantes Frankfurt

Kino-Workshop im Instituto Cervantes Frankfurt

Aufstrebende Regisseurinnen. Frauen im Kino des 21. Jahrhunderts.

Frankfurt am Main, 18. April 2019

Das Instituto Cervantes Frankfurt veranstaltet gemeinsam mit dem spanischen Ministerium für Bildung, Kultur und Sport am Freitag, den 3. Mai 2019, von 15.00 bis 18.00 Uhr einen Kino-Workshop zum Thema: „Aufstrebende Regisseurinnen. Frauen im Kino des 21. Jahrhunderts“.

Die Veranstaltung, die in spanischer Sprache angeboten wird, hinterfragt, wie trotz der noch immer starken männlichen Präsenz im heutigen Kino, sich neue Möglichkeiten für Regisseurinnen aufzeigen, um die gleiche Aufmerksamkeit wie ihre männlichen Kollegen zu erhalten und die bestehende Diskriminierung zu beenden, z.B. mittels Wettbewerben oder der Gründung von Verbänden für Regisseurinnen.

Die Fortbildung bietet einerseits einen Einblick in die aktuelle Lage aufstrebender Regisseurinnen aus Spanien und Lateinamerika. Andererseits wird dazu eingeladen, die präsentierten Filme für den Spanischunterricht zu nutzen, um einen stärkeren Fokus auf die Situation der Frauen und die von ihnen ausgewählten Thematiken zu legen. Anwendungsmöglichkeiten hierfür werden in den Workshops vorgestellt.

Der erste Teil des Workshops „Las invisibles“ (Die Unsichtbaren) von Frau Dr. Annette Scholz bietet eine Zusammenfassung von Untersuchungen über spanische Regisseurinnen und zeigt, mit Hilfe verschiedener Beispiele, wie man die Filme am sinnvollsten im Unterricht einsetzen kann.

Im Anschluss werden sechs spanisch-lateinamerikanische Kurzfilme präsentiert, bevor im zweiten Teil des Workshops von Frau Dr. Marta Álvarez unter dem Titel: „Releyendo el archivo“ auf zwei Produktionen eingegangen wird.

Diese sollen den Teilnehmern das Geschichtsbewusstsein und das Interesse der Regisseurinnen an der Hinterfragung und Wiederherstellung historischer audiovisueller Materialien näherbringen. Abschließend wird über die Möglichkeiten reflektiert, wie man die Filme bestmöglich in den Unterricht einbauen kann.

Am Donnerstag, den 2. Mai 2019 werden von 18.30 bis 20.00 Uhr sechs Kurzfilme mit deutschen Untertiteln im Veranstaltungsaal des Instituto Cervantes Frankfurt kostenfrei aufgeführt.

Das Programm:

Einführung:

Dr. Marta Álvarez:
Cineastas emergentes. Mujeres en el cine del siglo XXI.

Vorführung der Kurzfilme:

-    Ahora no puedo (Spanien: Roser Aguilar, 2011)
-    Ámár (Spanien: Isabel Herguera, 2011)
-    El deseo de la civilización: Notas para El gran vuelo (Spanien: Carolina Astudillo Muñoz, 2014)
-    Impresiones para una máquina de luz y sonido  (Mexiko: Colectivo Los Ingrávidos, 2014)
-    Posadas (Argentinien: Sandra Gugliotta, 2010)
-    Tristezas de la lucha (Paraguay: Paz Encina, 2014)

Workshop 1:

Dr. Annette Scholz:
Las invisibles

Workshop 2:

Dr. Marta Álvarez:
Releyendo el archivo

Anmeldungen sind bis zum 29. April 2019 möglich, unter der E-Mail-Adresse: bec1fra@cervantes.de

Termin: Freitag, 03. Mai 2019
Zeit: 15.00 bis 18.00 Uhr
Materialkosten: 25 Euro
Ort: Instituto Cervantes Frankfurt, Staufenstraße 1, 60323 Frankfurt am Main

Über das Instituto Cervantes Frankfurt:

Das Instituto Cervantes wurde 1991 vom spanischen Staat mit dem Ziel gegründet, die spanische Sprache zu fördern, zu verbreiten und die Kultur Spaniens und aller spanischsprachigen Länder im Ausland bekannt zu machen.

Es existieren 87 Zentren in 44 Ländern auf fünf Kontinenten. In Deutschland gibt es weitere Cervantes-Institute in Berlin, Bremen, Hamburg und München.

Das spanische Kulturinstitut in Frankfurt residiert seit 2008 im Gebäude des ehemaligen Amerikahauses und feierte im Herbst 2018 den 10. Jahrestag der Eröffnung mit einem umfassenden Kulturprogramm.

Mehr unter: www.frankfurt.cervantes.es

Facebook & Instagram: Instituto Cervantes Frankfurt

Pressekontakt:

Bergmeier Public Relations (PR)
Matthias Bergmeier M.A.
Heigenbrücker Weg 12
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